kvadratusSehr geehrte Damen und Herren!kvadratus

Wir mochten Ihnen unser neues Projekt anbieten, im Rahmen dessen wir eine genaue Kopie einer antiken Diere "Ivlia-2" nachbauen (ein Segel- und Ruderschiff mit zwei Ruderrangen VII-V BC). Wir beabsichtigen die Expedition nach den Marschrouten der antiken Seefahrer mit diesem Schiff zu verwirklichen.



kvadratusEINLEITUNGkvadratus

Grenzenlose Weite des Meeres, die die Volker in der archaistischen Zeit trennte, ist wahrend der Antike zu einem vereinigenden Beginn geworden. Die Schiffahrt wurde zur Grundlage der ökonomischen und politischen Blute der altertümlichen Kulturen. Phöniziern, Hellas und spater auch Rom führten einen harten Kampf über die Herrschaft auf der See. Die altertümliche Welt brodelte wie ein siedender Kessel und ausschüttete die unternehmenslustige Bevölkerung der blühenden Police in alle Ecken der Ökumene. So fing Die Grosse Griechische Kolonisierung an, die uns ein reiches wissenschaftlichiches Vermächtnis hinterliess, unter anderem auch auf dem Gebiet der Geschichte der Schiffahrt und Schiffbau.

Antike Geographie die hinreissende Wissenschaft an der Grenze der altertümlichen Geschichte und Geographie, in der viele interessante und verwirrte Probleme existieren. Ergreifende Romantik der hinreissenden Reisen, der Suche nach den harten Abenteuern und nach den sensationellen Eröffnungen wartet auf die Forscher in diesem Wissensgebiet. Probleme der antiken Geographie genossen immer grosse Beachtung sowohl bei den Spezialisten, als auch bei vielen Enthusiasten und Liebhabern. In dieser Wissenschaft sind schon viele wichtige Eröffnungen gemacht wurden, trotzdem bleibt noch eine Menge der Rätsel und der Geheimnise, der komplizierten, äusserst interessanten und unentschiedenen Fragen.

Der Periplus des Scylax ist das älteste Seehandbuch Des Besiedelten Meeres (so nannten die altertümlichen Griechen die Mittelländische, Schwarze und Asowsche Seen). Die Bedeutung Des Peripluses ist nicht zu unterschatzen. Er hat eine riesige Rolle in der Entwicklung sowohl der Handels- und Wirtschaftsverhältnisse, als auch in den politischen und kulturellen Verbindungen des Regions gespielt. Die vereinigenden Ideen Des Peripluses sind besonders aktuell in unserer instabile Zeit, wo die Welt im Mittelmeer so brüchig erscheint. Dem herausragenden Denkmal antiker Geographie - Dem Periplus des Scylax von Kariand widmen wir unser neues Projekt.

Antike Hellas wird allgemein als die kulturelle Wiege gegenwärtiger westlichen Zivilisation anerkannt. Unser altertümliches Schiff und seine internationale Mannschaft werden die Volker von sich verkörpern, die den Kontinent besiedeln, weil wir alle doch in einem Boot namens "Europa" sitzen. Die Verwirklichung einer solchen Expedition unter der Flagge der Europäischen Union wird zweifelsfrei zur kulturellen und politischen Einigung Europas beitragen.



kvadratusVORHERGEHENDE FORSCHUNGENkvadratus

1989 wurde von den Projektierern die erste "Ivlia" nachgebaut, auf der sechs internationale komplexe Expeditionen durchgeführt wurden. Marschrouten der antiken Seeleuten folgend, hat das Schiff mehr als 3000 Seemeilen überwunden und hat mehr als 50 europäischer Hafen besucht, einschliesslich: Odessa - Varna - Istanbul - Athen - Insel Ithaki - Insel Elbe - Genua - Monaco - Cannes - Marseille - Bordeaux - Brest - Rouen - Paris.

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Expeditionsverlauf wurde von den Massenmedien breit beleuchtet: ca. hundert gedruckte Publikationen (Le Monde, La Liberation, Le Telegramme), ca. dreissig TV- und Radiosendungen (RAI-1, TF-1, FR-3). Mehrere offizielle Delegationen und Tausende von Touristen besuchten ständig den Bord der "Ivlia". Das Schiff und seine Mannschaft haben an den internationalen Meerfestivalen: "Colombo` 92" (Genua, Italien), "Brest '92" (Frankreich), "Cancal` 93" (Frankreich), "Vieux Greements '94" (Frankreich), "Le Salon Nautique ' 94" (La Rochelle, Frankreich) teilgenommen. In der Rundfunkverbindung war das Expeditionsrufzeichen RB5FH/mm standig zu hören. Zu der Mannschaft gehörten in verschiedenen Zeiten mehr als 200 Menschen aus verschiedenen Ländern: Russland, Ukraine, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Georgien. Die seetuchtigen Qualitäten des antikes Schiffes Diere, manche Fahrrouten der Seeleuten von Hellas, einige Angaben antiker Seehandbucher wurden zum erstenmal in der Welt im Lauf der Seefahrt praktisch geprüft. Prinzipiell neue Daten wurden in Bereichen der Technik und der Führung der antiken Schiffe bezüglich ihrer Konstruktion und der Ladekapaziität gewonnen. Weiterhin wurden Kenntnisse altertümlicher Autoren über die Besatzung bei Küsten- und Kreuzerschifffahrten experimental geprüft. Die Technik der Segelfahrten nach antiken Mustern, die Methoden des Festmachens und das Gehen vor Anker der altertümlichen Schiffe wurden ausgefeilt.

Insgesamt ist Seefahrt der "Ivlia" eine überzeugende, einmalige Seite in der Geschichte der Erforschung des Schiffsbau und der Schiffahrt geworden. 1995 nach den Seefahrten wurde langzeitige Reise um Europa beendet und das Schiff wurde zur wohl verdiente Rast als ein Exponat vom Portmuseum La Rochelle (Frankreich) übernommen.



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kvadratusERGEBNISSE DER FORSCHUNGENkvadratus

1. In der Wissenschaft wird immer noch diskutiert, wie weit die Marschrouten der altertümlichen Seefahrer von den Küsten verliefen. Besonders entflammte dies nach dem jüngsten sensationellen Fund eines altgriechischen Schiffes im Mittelmeer, das in 3000 Meter Tiefe versunken ist. Viele meinen, dass die antiken Schiffe nicht seetüchtig waren, also gingen ihre Steuermänner entlang des Ufers. Die Seefahrt von "Ivlia" widerlegt vollständig diese Behauptung. Küste, die nicht beleuchtet und mit gar keinen nautischen Zeichen ausgestattet war (und zwar solche war sie damals), stellte bei stürmischem Wetter weit grossere Gefahr vor, als die hohe See. Wir sind überzeugt, und unsere praktische Erfahrung bestätigt es, dass das Niveau der Entwicklung der Kartografie und die nautischen Kenntnisse der Hellenen waren viel hoher, als es bisher angenommen wurde. Sie orientierten sich hervorragend an den Sternen, begingen die Übergange über den hohen See, entfernten sich von den Küsten ohne jegliche Furcht, benutzten geschickt Fahrwinde und Meeresströmungen.

2. Altgriechische Segel- und Ruderschiffe verfugten über weithöhere seetüchtige Qualitäten, als bisher angenommen wurde. Ihre hohe Manövrierfähigkeit und ausgezeichnete Steuerbarkeit wurden mit wunderbarer Stabilität sogar ohne Ballast kombiniert, dessen Rolle die Ladung im Altertum oft gespielt hat. Richtige Kombination leichter und schwerer Holzfaserarten ermöglichte "Ivlia" überhaupt ohne Ballast zu bauen, was dem Schiff 2,5 Tonnen positive Schwimmfähigkeit versorgte. Nach unserer Prüfung stellten wir fest, dass das Schiff mit ganzer Besatzung, sogar beim vollen Überfluten mit Wasser, schwimmfähig blieb.

3. Die nautische Praxis bewies überzeugend, dass altertümliche Schiffbauer sich bemühten, die Schiffsrumpfe leicht und haltbar zu machen, weil jedes Kilogramm "auf den Schultern der Ruderer hing". Der Sicherheitsgrad der erste "Ivlia" war einfach phantastisch, was uns ermöglicht, das neue Schiff wesentlich zu erleichtern, ohne die Regeln des Registers zu verletzen bzw. Schaden fur die Haltbarkeit des Schiffsrumpfes im Kauf zu nehmen.

4. Es wird oft falsch angenommen, dass die Geschwindigkeit der Ruderschiffe von der Menge der Ruderer abhangig war. In der Praxis gelang es uns, diese Behauptung zu widerrufen und zu beweisen, dass fur jedes Ruderschiff solche Spitzengeschwindigkeit existierte, die direkt-proportional von der Lange des Ruders abhängig war, genauer gesagt von der Proportion der Langen des Spindel und des Ruderschaft. Fur "Ivlia" betrug diese Proportion 3/1.

5. Aus mehreren bis zu unseren Tagen angekommenen stilisierten antiken Darstellungen von Dieren auf den altertümlichen Vasen, Fresken u.a. ist die Ruderanordnung, der Abstand zwischen Rudern und die prinzipielle Konstruktion des Rudermechanismus nicht klar. Seit Napoleonszeiten wird in der Wissenschaft darüber diskutiert. Sowohl praktische, von uns angesammelte Erfahrung, als auch theoretische Forschungen unserer Kollegen aus dem Museum fur antike Schiffahrt in Mainz (Deutschland) lassen es zu, dieses Problem zu losen. Die Ergonomieberechnung der Arbeitsstelle des einzelnen Ruderers und die Rudermenge sind die Höhepunkte im neuen Projekt und bestimmen alle übrigen Parameter bis zur Lange des Schiffsrumpfes.

6. Man muss die hohe Seetüchtigkeit der Diera bei Fahrwindstarke bis 7 Graden Beaufort Skala besonders bezeichnen. Sogar ohne Segel, dank dem Winde ausgesetzter Flache des Hecks, sichert das Schiff die Kursstabilität ausserordentlich und wird nicht langstseit zu der Welle stehen.

7. Geschickte Benutzung des Segels und der Ruder der Leeseite verringert wesentlich die Drift bei den schwachen Winden und ermöglicht die Bewegung des Schiffes nicht nur bei Fahrwinden (Vor dem Wind, Bakstag), sondern auch bei dem Seitenwind (Galfwind). Mastlange und auch Segelflasche kann man auf 20 % vergrossern, da das Schiff über mehr als genügende Stabilität verfugt. Dies wird sowohl die Geschwindigkeit der Bewegung unter dem Segel bis zu 7 Knoten erhöhen, als auch der Diere vollkommenere architektonische Gestalt geben.

8. Befriedigende Ladefähigkeit bei dem relativ kleinen Tiefgang und dem verhaltniesmassig hohen Überwasserbord machte Diere zu dem am meisten verwendbaren Schiff fur langfristige unabhängige Seereisen. Die hohe Manövrierung, kombiniert insbesondere mit den entsprechenden Schnellcharakteristiken, liess auch wirkungsvoll zu, diese Art der Schiffe im Küstenschutz zu benutzen.

9. Beruhmte Trieren, die sich von den Dieren durch die hohen Kampfqualitäten und Schnellcharakteristiken unterscheiden, verfugten über die schwache Seetüchtigkeit und wurden aus diesem Grund nur fur die Schlachten gebaut und in den grossen Flottenbewegungen benutzt. Im Vergleich zu den Trieren waren Dieren eine am meisten verbreitete Art der Schiffe in der Zeit Der Grossen Griechischen Kolonisierung, mit diesen Schiffen erfolgten die geographischen Entdeckungen im Altertum. Die Dieren konnten dauerhafte Seereisen begehen, höchstwahrscheinlich die ozeanischen Seefahrten, zumindest sehen wir dafür keine technischen Hindernisse, was in unseren weiteren Forschungen bewiesen wird.



kvadratusNACHBAU DES NEUEN SCHIFFESkvadratus

Um die begonnenen Forschungen fortzusetzen, ist es notwendig, ein ähnliches Schiff nachzubauen. Die von den Projektierern angesammelte Erfahrungen ermöglichen, die neue "Ivlia" nach der Technologie, der Konstruktion, der äusserlichen Gestalt und den seetüchtigen Qualitäten maximal genähert an ihre altgriechische Prototype zu machen. Die Zeichnungen und die Projektdokumentation sind von den Fachmännern des Südlichen Forschungsinstitut der ukrainischen Hochseeflotte entwickelt, der Bau verwirklicht sich mit dem Heranziehen der Spezialisten der Schiffswerft №1 Kriegsmarinenflotte Russlands. Wir verwenden die internationale Erfahrungen (mortise and tenon method), besonders die Materialien des experimentellen Nachbau der attischen Triere "Olympia" (England, Griechenland) und die Erfahrungen des Museums fur Antike Schiffahrt in Mainz (RGZM Deutschland).



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Dieses einzigartige Schiff wird einzige weltweit existierende Nachbildung der antiken Diere - ein schwimmendes Forschungslabor. Das Schiff kann ein vereinigender Anfang fur die Entwicklung internationalen wissenschaftlichen, kulturellen und geschäftlichen Beziehungen sowohl unter den Ländern Mittelmeeres und dem Schwarzmeergebiet, als auch unter den gegenwärtigen Städten, auf deren Stelle die altertümliche Zentren damals existierten. Das Schiff kann fur die Werbungszwecke oder bei den grossen Festivitäten benutzt werden.



kvadratusTECHNISCHE DATEN DER "IVLIA-2"kvadratus



Lange über alles

26,0 m

Breite

4,0 m

Hohe des Überwasserbordes

1,4 m

Tiefgang

0,6 m

Wasserverdrängung

22,5 t

Segelflache

72 qm

Menge der Ruder (zwei Range)

40 St.

Mannschaft

44 Pers.

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kvadratusNEU INTERNATIONALE EXPEDITIONkvadratus

Die Marschrouten der Seefahrt: Ovidiopolis - Odessa - Insel Zmeiny - Constanta - Sevastopol - Sinop - Varna - Istanbul - Canakkale - Thassos - Thessaloniki - Athen - Kreta.

Die internationale Mannschaft der Diere «Ivlia-2» wird aus den energischen jungen Leuten bestehen, die den Wunsch äusserten, in den Seefahrten teilzunehmen. Im Grunde werden die Studenten der Universitäten und anderer Lehreinrichtungen Europas im breiten geographischen Sinne sein. Wir werden uns auch freuen, die Vertreter aller anderen Kontinente an Bord von unserem «Schrein» zu sehen. Das Prinzip der Erhaltung des Kernes der Mannschaft, was notwendig fur die Versorgung der Sicherheit der Schiffahrt ist, wird mit der Rotation ihrer bestimmten Teilen in jedem Hafen breit kombiniert werden. So wird es möglich, maximale Zahl der Jugend des mediterranen Region in den Bestand der Expedition heranzuziehen. Im Rahmen des Projektes wird die Durchführung des breiten kulturellen Programms geplant: Foto- und Kunstausstellungen, die Begegnungen mit den Administrationen der Ankunftshafen und deren Bewohnern, die Teilnahme an den internationalen Meeresfestivalen, die Propaganda von Erhalt der Seetradition als gemeinsames Kulturvermächtnis. Ingesamt wird die Projektverwirklichung beitragen, die breite kulturelle Traditionen zu vertiefen und Verständigung unter Jugendlichen des gesamten Kontinentes auf Grund der gesamteuropäischen historischen Werten zu festigen.



kvadratusGRUNDLEGENDE AUFGABEN DER NEU EXPEDITIONkvadratus

Im Rahmen der Expedition wird ein Programm der komplexen Forschungen auf dem Gebiet der altertümlichen Geschichte, der Geschichte der Schiffahrt und Schiffbau, der Archäologie, der Unterwasserarchäologie, der Ökologie und der Meeresbiologie durchgeführt.

Die Entwicklung der Schiffahrt und Schiffsbau in der Antike ging in die Richtung der Komplikation von Konstruktion der Ruderschiffe. Rudermenge und Zahl der Ruderer sind gestiegen, wobei muss man andeuten, dass die Anlegung der Ruder, die Einteilung der Arbeitskraft nach den Rudern und selbst die Klassifikation der antiken Ruderschiffe bleiben im Wesentlichen immer noch nicht unbestritten. Dies kann man folgendermassen erklären. Die Darstellungen solcher Schiffe sind nur in der beschrankten Menge bekannt. Die Mehrzahl von denen sind ausserdem allzu stilisiert und sehr schematisch: die graphische Zeichnungen auf den Vasen, die Wandmalerei, die Abbildungen auf den Münzen und Bildhauerreliefen. Die literarischen Quellen tragen einen vollkommen zufälligen Charakter. Nur mittels komplizierter Analyse können die Daten von ihnen herausgezogen werden, die gewissermassen die Schiffstechnik einschatzen lassen. Man muss beabsichtigen, dass einige dieser Quellen, die von dem ersten Blick klar genug und eindeutig sind, stellen von sich aus die Artikel solcher späterer Kommentatoren der antiken Texte vor, die über die technische Seite der Arbeit relativ wenig Ahnung hatten. Wir glauben, dass diese Frage, nur anhand des praktischen Experimentes gelost werden kann, und beabsichtigen, ein Modell der Sektion des Mittelspantes des antiken Schiffes im Massstab 1:1 nachzubauen. Dieses Modell wird ermöglichen, Krümmung des Bordes, Rangenzahl, Abstand zwischen Rudern, Langen und Rudererzahl an einem Ruder zu verändern. Die Durchführung der Versuchstests des Rudermechanismus wird unbedingt diese verwirrte Frage klaren.

Wahrend der laufenden Tests auf das Wässer werden alle manövrierfähige Elemente des Dierenrumpfes gemessen bzw. geprüft: Winkel des Driften auf verschiedenen Kursen bei massigen Winden, Zirkulationsradius, Kursstabilität, effektive Winkel der Wendung der Steuerräder, maximale Geschwindigkeiten der Rudern- und Segelnbewegung, Lange des Trägheitsweges, Stabilitätsmomente usw. Ferner wird die vergleichende Analyse der oben genannten Charakteristiken mit den Daten der theoretischen Tests des Modell des Schiffsrumpfes im Versuchsbassin durchgeführt. Das entsprechende Testsprogramm wird gemeinsam mit den Mitarbeitern der Odessameeruniversität vorbereitet.

Wir versuchen, einen kürzesten Weg der hellenistischen Seefahrer vom Krimkap Sarytsch (die Hammelstirn) zum türkischen Kap Kerempe (Karambis) zurückzulegen. Die Existenz dieses Weges im Altertum ruft bei einigen Wissenschaftlern Zweifel hervor, obwohl dieser Weg in antiken Seehandbuchern aufgeschrieben wurde und war auch ganz natürlich. Die Entfernung zwischen Nord- und Südküsten Schwarzen Meeres erscheint minimal, und die beiläufigen Meeresströmungen, die in beiden Richtungen vorhanden sind, schaffen eine enge Strasse mit zweiseitiger Bewegungsmöglichkeit. Zu Gunsten der Existenz des betreffenen Weges im Altertum spricht man vom Vorhandensein in der Nahe von den aussersten Punkten dieser Marschroute zwei grossen antiken Hafen Chersones und Sinopa. Wir hoffen, dass der bestehende Streit dank die Verwirklichung des praktischen Experiments niedergelegt wird.

Wir versuchen, den Sund Bosporus in beiden Richtungen zu vergehen. Es handelt sich darum, dass Pontus Evxinus (Schwarzes Meer) in der archaistischen Zeiten der Griechen und ihren Vorgänger Phönizier wenig bekannt war, obwohl sie in westlicher Richtung die viel mehr entfernte Territorien (zum Beispiel, Tartessos an der atlantischen Küste Spanien) erreichten. Später, in der Zeiten Der Grossen Kolonisierung, wurden mehr als 200 Kolonien von den Griechen in der verhaltniesmassig kurze Periode an den Küsten des Pontos gegründet. Die Ursachen solcher heftigen Interessenerhöhung fur die Küsten Schwarzen Meeres sind bisher ein Grund der wissenschaftlichen Streite. Es existieren viel Theorien. Unserer Meinung nach war technischer Progress eine der grundlegenden Ursachen. Das Erscheinen zweirangiger Schiffe hat nicht nur die Geschwindigkeit der Schiffe vergrossert, wie zur Zeit gemeint ist, sondern die Kapazität der Rudermechanismen, und hat zugelassen, die starken entgegenkommenden Meeresströmungen zu überwinden, die den Durchgang der Sunde Dardanellen und besonders Bosporus vom Suden nach Norden behinderten. Diese Marschroute auf den Schiffen der homerischen Epoche waren damals unmöglich, was auch in Argonautersage abgespiegelt wurde. Der bekannte englische Reisende Tim Severin musste wahrend der Rekonstruktion der legendäre Seefahrt fur Goldene Vlies auf dieser Etappe den Schlepper benutzen. Wir hoffen, dass die Durchführung des praktischen Experiments diese verwirrte Frage klaren wird.

Primitive Segelbestuckung hat einigen Forscher den Anlass gegeben, die Fähigkeit antiker Schiffe bestreiten, gegen Wind zu lavieren (Mauny R.). Es gibt doch zweifelsfreie Beweise, die das Gegenteil behaupten. So spricht Lukianus im Dialog "Das Schiff" über Seefahrer, die in Pireas lavierend (plagiazontes) gegen entgegenkommendes Passatwindes kamen. Die Seefahrt gegen den Wind erwähnt auch Plinius. Wie oben angedeutet wurde, konnten wir ein Experiment durchfuhren, das die Fähigkeit des Schiffes bewiesen hat, im Seitenwind (Galfwind) zu gehen. Unser folgender Schritt - ein Versuch, gegen Wind zu lavieren. Dabei werden die Ruderpositionen geändert und das Segel nach der Art der Manipulationen der Schiffe bei der Überwindung der Effeswinden (Picard G. Ch., Lonis R., Carcopino J.) ausgegeben. Wir sind vom Erfolg des Experiments überzeugt, was den langen Streit beenden wird.

Wahrend der letzten Jahre sind mehr als 50 Fragmente der antiken Anker von den Mitarbeitern des Odessaer Archäologischen Museums der Akademie der Wissenschaften Ukraine vom Boden Schwarzen Meeres in der Nahe des Insel Zmeiny (antike Levke) gehoben. Tests ihrer Modelle werden an Bord "Ivlias" durchgeführt und werden helfen, einige technische Daten der Ankerwerken der altertümlichen Schiffe zu klassifizieren und zu bestimmen.

Wahrend der ganzen Seefahrt werden wir, unter Berücksichtigung der in 2000 Jahren entstandenen Prezession der Erdachse, bestimmen, nach welchen Himmelskörpern altertümliche Seefahrer sich in der See auf den Übergangen zu den grossen antiken Zentren orientieren konnten. Das entsprechende Forschungsprogramm wird gemeinsam mit den Mitarbeitern des Astronomisches Observatorium der Odessaer Nationaluniversität vorbereitet.



kvadratusKURZ ÜBER DIE PERSPEKTIVISCHEN FORSCHUNGENkvadratus

In den weiteren Planen der Expedition ist vorgesehen Rekonstruktion der legendären Seefahrt von Pytheas aus Massalien (Marseille) zu Zinninseln (England), entlang der Küsten Spanien, Frankreich, England und Deutschland. Er war der Entdecker Norwegens (ultima Tuhle) wie F. Nansen und T. Heyerdahl meinten; der Nordküste Deutschlands (Bernsteininsel Awalon, heute - Schleswig-Holstein) wie R. Hennig meinte; und möglicherweise auch Islandes. Die Verwirklichung der Expedition nach den Spuren grosses antikes Seefahrers wird einer der besten Beweise der Seetüchtigkeit der antiken Schiffe.

Langfristiges Ziel unserer Forschungen ist, mehrere Expeditionen im Atlantikozean vorzubereiten und zu verwirklichen. Zur Zeit bestehen keine Zweifel mehr, dass die Kanarischen Inseln und Madeira im Altertum bekannt waren . Strittig bleibt die Möglichkeit regelmassiger Seefahrten zu Azoreninseln und zum Kapverden. Die Verwirklichung der Reihe der Seefahrten "Ivlia-2" in Atlantik kann die praktische Möglichkeit der gleichartigen Reisen in der Antike bestätigen oder widerrufen. Wir glauben, dass altgriechische Seefahrer genau solche Dauerseefahrten begehen konnten, wie später Bartolomeo Diasch, V. Da Gama und vielleicht sogar Columbus.



kvadratusUMLAUF AN DEN POTENTIELLEN SPONSOREN DER EXPEDITIONKURZ ÜBER DIE PERSPEKTIVISCHEN FORSCHUNGENkvadratus



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Der Bau des Schiffes und die Arbeit der Expedition werden in den einheimischen und ausländischen Massenmedien (das Fernsehen, die Zeitungen, die Zeitschriften, der Rundfunk und usw.) breit unterstutzt. In den Hafen des Anlaufens werden die fahrbaren Fotoausstellungen, die Pressekonferenzen, verschiedene Begegnungen, die Werbungs- und propagandistischen Massnahmen über die Sponsoren, ihrer Tätigkeit, Produktion, Dienstleistungen und usw. organisiert sein.

Als Ergebnis der Expedition wird ein Film gedreht, werden farbenprächtige Albums, Bucher, Faltblatter, Ansichtskarten, Kalender und vieles mehr verlegt.

Wir laden interessierte Firmen, Organisationen, Betriebe, Fonde, Assoziationen, einzelne Forscher und Enthusiasten ein, an die Finanzierung des angebotenen Projektes, der Erarbeitung des gemeinsamen Programmes, der direkten Teilnahme am Nachbau der Diere und an die Seefahrt teilzunehmen.

Die Sponsoren können mit der Werbung auf dem Segel und der Uniform der Mannschaft, auf den Werbefahnen und Schilden, in den Rundfunksendungen, in den Zeitungs- und Journal-Publikationen, in einem Film, in einem Album und in den Buchern über die Expedition rechnen.

Wir laden die junge, energische, tapfere Fachleute und die Enthusiasten in die Expedition ein. Sie haben eine einzigartige Möglichkeit, ein Teilnehmer der Seefahrt mit dem altgriechischen Schiff zu werden. Sie können alle Schwierigkeiten und Reize des Lebens antiken Seefahrer - furchtlosen Entdecker der neuen Erden erleben, in die schone Welt unvergesslicher Romantik tauchen, sich vom Geist der antiken Kultur durchdringen zu lassen, sich in der wunderbaren Harmonie mit der Welt einfinden.



Wir hoffen auf die fruchtbringende beiderseitig vorteilhafte Zusammenarbeit


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